Frag dich selbst

Wenn sich wieder deine laute Stimme meldet oder die Angst in deinen Kopf steigt, kannst du dich selber fragen:

Oft sind es unsere Gedanken die uns am meisten stressen, uns blockieren und lähmen eine Entscheidung zu treffen. Zum Beispiel der Gedanke, dass wir nicht gut genug sind, wir nicht alles schaffen können oder Kollegin XY so unzuverlässig ist. Leider gibt es für unsere Gedanken keinen Ausknopf, aber wir können sie überprüfen und dadurch einen Perspektivwechsel schaffen, der uns inneren Freiraum, Entspannung und Klarheit verschafft.

Hier hast du nun die Möglichkeit deine Gedanken zu überprüfen und dich zu überzeugen, welche befreiende Wirkung das haben kann.

Notiere dir etwas, was dich aktuell stresst (zum Beispiel, Laura ignoriert mich und redet nicht mehr mit mir).

Was ist der dahinterliegende Gedanke? („ Laura mag mich nicht“)

Nun überprüfe deine Fragen anhand der folgenden vier Fragen.

  1. Ist das wahr? Ist das wahr, dass Laura mich nicht mag?
  1. Kann ich hundertprozentig sicher sein, dass das wahr ist? Also, kann ich hundertprozentig sicher sein, dass Laura mich nicht mag?
  1. Wie reagiere ich, wenn ich diesen Gedanken denke? Was passiert in mir, wenn ich denke, Laura mag mich nicht?
  1. Wer wäre ich ohne diesen Gedanken?

Was wäre alles möglich in der Verbindung zu Laura, ohne diesen Gedanken?

 

Diese Fragen der Methode „The Work“ von Byron Katie sind höchst effektiv und wertvoll und bieten Raum für neue Denkansätze und der Auflösung von Sorgen, Ärger oder gar Ängste.

Das Untersuchen von Gedanken löst nämlich einen Perspektivwechsel aus. Gehe ich durch mein Leben und Laura ärgert mich? Oder ist es eher, was ich über Laura denke, was mich ärgert?

 

Probiere es einfach aus. Dieser Perspektivwechsel hilft manchmal Wunder und ist ein ideales Selbstcoaching Tool für zu Hause.

 

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